Der Pra­xis­leit­fa­den “Sanie­rung unter Insol­venz­schutz” von Robert Bucha­lik und Dr. Utz Bröm­me­kamp, erschie­nen im Tel­e­Lex-Ver­­lag, ist eines der ers­ten Bücher, das für die Pflicht­fort­bil­dung nach FAO zuge­las­sen wur­de. Nach der Lek­tü­re des Buches star­tet der Leser die Lern­er­folgs­kon­trol­le über das Kun­den­por­tal der Tel­e­Lex und beant­wor­ten in einem Mul­­ti­p­le-Choice-Test die Fra­gen zum Buch­in­halt. Nach rich­ti­ger Beant­wor­tung der Fra­gen zu min­des­tens 75 Pro­zent erhält der Leser einen Fort­bil­dungs­nach­weis zur Vor­la­ge bei der Rechts­an­walts­kam­mer. Für das Selbst­stu­di­um des Buchs inklu­si­ve der Lern­er­folgs­kon­trol­le bestä­tigt die Tel­e­Lex den Fort­bil­dungs­nach­weis von 2,5 Stunden.

Über das Buch: Unter­neh­mens­kri­sen sind ein häu­fi­ges Pro­blem. Ursa­chen kön­nen sowohl exter­ne Fak­to­ren wie kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen, Gesetz­ge­bun­gen oder Ver­än­de­run­gen von Roh­­stoff- und Wäh­rungs­prei­sen sein genau­so wie inter­ne Fak­to­ren, zum Bei­spiel Füh­rungs­feh­ler im Manage­ment, Fehlak­qui­si­tio­nen oder unaus­ge­wo­ge­ne Finan­zie­rungs­struk­tu­ren. Deren Bewäl­ti­gung stellt das Manage­ment eines Unter­neh­mens vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, bedingt auch durch die Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten, die dem Unter­neh­mer zur Kri­sen­be­wäl­ti­gung zur Ver­fü­gung stehen.

Wel­cher Sanie­rungs­weg der rich­ti­ge ist, lässt sich dabei nicht pau­schal beant­wor­ten, son­dern ist abhän­gig von der Kri­sen­si­tua­ti­on und dem Kri­sen­sta­di­um des Unter­neh­mens. Ziel eines jeden Sanie­rungs­kon­zep­tes, ob außer­ge­richt­lich oder im Rah­men eines Insol­venz­ver­fah­rens umge­setzt, bleibt jedoch immer gleich: Das lang­fris­ti­ge Über­le­ben des Unter­neh­mens sichern und eine nach­hal­ti­ge Wet­t­­be­­werbs- und Ren­di­te­fä­hig­keit wie­der herstellen.

Um die Sanie­rung unter Insol­venz­schutz zu för­dern, ver­ab­schie­de­te der Gesetz­ge­ber im Herbst 2011 das Gesetz zur wei­te­ren Erleich­te­rung der Sanie­rung von Unter­neh­men (kurz: ESUG), wel­ches am 1. März 2012 in Kraft getre­ten ist. Ziel die­ser Geset­zes­re­form ist es, die Sanie­rungs­chan­cen in Deutsch­land zu ver­bes­sern. Inwie­weit die­ses Ziel erreicht wur­de, wel­che recht­li­chen Beson­der­hei­ten bei einer Sanie­rung unter Insol­venz­schutz zu beach­ten sind und wel­che Chan­cen das neue Recht den Unter­neh­men bie­tet, beschrei­ben die bei­den Autoren mit Hil­fe zahl­rei­cher Pra­xis­tipps in ihrem Buch.

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