War­um erneut ein Schutz­schirm­ver­fah­ren für Gale­ria Kar­stadt Kauf­hof? Robert Bucha­lik im Inter­view des NDR

Gale­ria Kar­stadt Kauf­hof ist erneut in eine Kri­se gera­ten und hat — wie zuvor schon ein­mal — ein Schutz­schirm­ver­fah­ren bean­tragt. Die Kauf­haus­ket­te kün­digt weit­ge­hen­de Fili­al­schlie­ßun­gen an. Rechts­an­walt Robert Bucha­lik wur­de von der NDR-Info-Wir­t­­schafts­­­re­­dak­­ti­on im Inter­view zur Ver­fah­rens­art und zur Ein­schät­zung der Lage befragt.

Ein Schutz­schirm­ver­fah­ren setzt vor­aus, dass einem Unter­neh­men die Zah­lungs­un­fä­hig­keit droht, die­se aber noch nicht ein­ge­tre­ten ist. Im Unter­schied zum Insol­venz­ver­fah­ren wird bei einem Schutz­schirm­ver­fah­ren kein Insol­venz­ver­wal­ter, son­dern ein Sach­wal­ter bestellt. Rechts­an­walt Robert Bucha­lik sieht in der Ver­fah­rens­art vie­le Vor­tei­le. Das Unter­neh­men erhält z. B. für einen Zeit­raum von drei Mona­ten Insol­venz­geld von der Agen­tur für Arbeit und muss kei­ne Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für die Mit­ar­bei­ter zah­len, das schont die Liqui­di­tät. Die Geschäf­te lau­fen nor­mal wei­ter, aller­dings muss das Unter­neh­men einen Insol­venz­plan vor­le­gen, dem die Gläu­bi­ger zustim­men müssen.

Hier geht’s zum Inter­view.

Hier können Sie das Interview vom NDR mit Robert Buchalik hören:
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