Sta­RUG — Neue Haf­tungs­ri­si­ken für Manager?

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Es gibt erheb­li­che Haf­tungs­ri­si­ken für Geschäfts­füh­rer und Mana­ger, so Dr. Jas­per Stahl­schmidt im Gespräch mit Busi­nesstalk am Kudamm. Das ist z.B. der Fall, wenn die Vor­aus­set­zun­gen für die Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht nicht erfüllt wer­den. Dann haf­tet der Mana­ger per­sön­lich für sämt­li­che Schä­den der Gläu­bi­ger, die durch die ver­spä­te­te oder feh­len­de Insol­venz­an­trag­stel­lung ent­ste­hen. Es han­delt sich hier­bei um erheb­li­che Beträ­ge. Es gibt noch wei­te­re Haf­tungs­ri­si­ken. Wenn sich ein Unter­neh­men auf die Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht beru­fen kann, also alle Vor­aus­set­zun­gen dafür erfüllt sind, haf­tet der Geschäfts­füh­rer den­noch per­sön­lich für rück­stän­di­ge Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung und für Lohn- und Umsatz­steu­ern. Wie soll­te man die­se Pflicht kor­rekt hand­ha­ben? Zum einen muss der Geschäfts­füh­rer prü­fen, ob das Unter­neh­men die Vor­aus­set­zun­gen für die Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht erfüllt. Soll­ten die­se Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen, muss er den­noch dar­auf ach­ten, dass die Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung und die Lohn- und Umsatz­steu­er des Unter­neh­mens gezahlt wer­den. Oft­mals kann man die Gläu­bi­ger um eine Stun­dung der Beträ­ge bit­ten, sobald die­se Stun­dung aus­läuft, müs­sen sie aller­dings gezahlt wer­den. Soll­te das Unter­neh­men dazu nicht mehr in der Lage sein und sich erheb­li­che Beträ­ge anhäu­fen, muss der Geschäfts­füh­rer recht­zei­tig einen Antrag auf Insol­venz stel­len, erst dann ent­fällt die Haf­tung. Dr. Jas­per Stahl­schmidt ist Rechts­an­walt und Fach­an­walt für Insol­venz­recht sowie Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der Buch­a­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH, einer Wirt­schafts­kanz­lei, die dar­auf spe­zia­li­siert ist, mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men inner­halb und außer­halb der Kri­se wie­der auf Erfolgs­kurs zu bringen.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • 25 Jah­re Sanie­rungs­be­ra­tung aus einer Hand! Gemein­sam mit unse­rer Schwes­ter­ge­sell­schaft ple­no­via fei­ern wir im Jah­re 2023 das Erfolgs­kon­zept der inte­grier­ten Bera­tung: Betriebs­wirt­schaft­li­che Kom­pe­tenz mit spe­zia­li­sier­ter Rechts­be­ra­tung und Rechts­ge­stal­tung auf allen Gebie­ten des Restrukturierungsrechts.

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH hat sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens erfolg­reich saniert. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men, das rund 50 Mit­ar­bei­ten­de beschäf­tigt, hat­te am 23.02.2022 beim Amts­ge­richt Osna­brück ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren bean­tragt. Der Restruk­tu­rie­rungs­plan wur­de von den Gläu­bi­gern ein­stim­mig ange­nom­men und das Ver­fah­ren am 31.12.2022 aufgehoben.

  • Die Dücker-Grup­pe will ihre drei Gesell­schaf­ten Dücker Group GmbH, die Dücker con­vey­or sys­tems GmbH sowie die Dücker För­der-Sys­te­me GmbH durch ein Schutz­schirm­ver­fah­ren sanie­ren. Das Amts­ge­richt Düs­sel­dorf stimm­te dem ent­spre­chen­den Antrag zu.

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