• ambi­tio­nier­te Wachs­tums­stra­te­gie weiterverfolgen

Bern­burg. 6. Juli 2018. Die Apo­the­ke im Pauns­dorf Cen­ter Kirs­ten Fritsch e.K. (vor allem bekannt unter ihrer Kern­mar­ke „apo­dis­coun­ter“) hat am 3. Juli 2018 den Web­shop der Ver­sand­apo­the­ke „Juvalis.de“ über­nom­men. Der Kauf­ver­trag wur­de am 28. Juni unter­zeich­net. Über die Kauf­sum­me wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. Sowohl der vor­läu­fi­ge Gläu­bi­ger­aus­schuss als auch der vor­läu­fi­ge Sach­wal­ter Manu­el Sack haben ihre Zustim­mung zum Ver­kauf erteilt. Juva­lis zählt zu den zwölf größ­ten deut­schen Ver­sand­apo­the­ken und soll als eigen­stän­di­ge Mar­ke wei­ter bestehen bleiben.

Die Apo­the­ke im Pauns­dorf Cen­ter betreibt eine moder­ne und inno­va­ti­ve Ver­sand­apo­the­ke und hält für ihre Kun­den ein brei­tes Sor­ti­ment an ver­schrei­bungs­frei­en Arz­nei­mit­teln, homöo­pa­thi­schen und kos­me­ti­schen Pro­duk­ten sowie Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln bereit. Mit dem Kauf setzt sie ihre ambi­tio­nier­te Wachs­tums­stra­te­gie im Kon­kur­renz­kampf gegen die gro­ßen Anbie­ter DocMor­ris und Shop-Apo­­the­­ke fort: „Mit der Über­nah­me von Juva­lis neh­men wir ein­mal mehr eine akti­ve Rol­le in der aktu­el­len Kon­so­li­die­rungs­pha­se im Ver­sand­apo­the­ken­markt ein, um unse­re Posi­ti­on im Wett­be­werb zu fes­ti­gen und wei­ter aus­zu­bau­en. Uns ist nun aber erst ein­mal dar­an gele­gen, die Juva­­lis-Kun­­­den bei uns will­kom­men zu hei­ßen und ihnen den Über­gang so ange­nehm wie mög­lich zu gestalten.“

Der bis­he­ri­ge Inha­ber von Juva­lis, Ste­fan Hüls­mann, hat die Juva­­lis-Kun­­­den in den ver­gan­ge­nen Tagen bereits ange­schrie­ben und über die neue Betrei­be­rin infor­miert. Die bis­he­ri­gen Bestel­lun­gen wer­den wei­ter­hin bear­bei­tet. Das Ver­fah­ren und der Ver­kauf haben kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Belie­fe­rung der Kunden.

Ste­fan Hüls­mann hat­te Anfang Mai 2018 beim Amts­ge­richt Mag­de­burg einen Antrag auf ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren gestellt. Am 28. Juni 2018 eröff­ne­te das Amts­ge­richt plan­mä­ßig das Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung. Im wesent­lich bekann­te­ren Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren droht dem Apo­the­ker der Ver­lust sei­nes Unter­neh­mens, da in der Rege­l­in­sol­venz die beruf­li­che Zulas­sung ent­zo­gen wird. Des­halb ent­schied sich Hüls­mann für ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren. Die Sanie­rung der Onlineapo­the­ke beglei­tet die Düs­sel­dor­fer Rechts- und Unter­neh­mens­be­ra­tung Bucha­lik Bröm­me­kamp, die bereits meh­re­re Apo­the­ken­ket­ten durch ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren geführt hat. „Mit dem Ver­kauf haben wir einen über­zeu­gen­den Sanie­rungs­pfad auf­zei­gen kön­nen. Die gemein­sa­men Anstren­gun­gen haben Früch­te getra­gen“, so Fritz Raben­horst, pro­jekt­be­glei­ten­der Part­ner von Bucha­lik Brömmekamp.

In der Eigen­ver­wal­tung wer­den die Geschäf­te und die Sanie­rung unter der Lei­tung der bis­he­ri­gen Geschäfts­füh­rung geführt, die unter der Auf­sicht eines Sach­wal­ters steht. Das Amts­ge­richt Mag­de­burg hat als Sach­wal­ter den Sanie­rungs­ex­per­ten Manu­el Sack von der Kanz­lei Brink­mann & Part­ner bestellt, der bereits im vor­läu­fi­gen Ver­fah­ren tätig war.

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