Wel­che Ände­run­gen wird es im Insol­venz­recht geben?

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Das Insol­venz­recht wird “ver­schlankt”, da es für die­se Fäl­le weni­ger Gerich­te gibt, so Dr. Utz Bröm­me­kamp von der Wirt­schafts­kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp im Gespräch beim Busi­nesstalk am Kudamm. Das Insol­venz­recht wird an Kom­pe­tenz gewin­nen, da die Qua­li­tät der Aus­bil­dung für Insol­­venz- und Restruk­tu­rie­rungs­rich­ter für das vor­insol­venz­li­che Sanie­rungs­ver­fah­ren qua­li­ta­tiv ver­bes­sert wird. Für das Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren (ESUG) wird die Ein­tritts­hür­de zukünf­tig erhöht. Der Unter­neh­mer muss sich für ein sol­ches Ver­fah­ren sehr gut vor­be­rei­ten. Es wird nicht nur geprüft, ob das Unter­neh­men sanie­rungs­fä­hig ist, son­dern es muss auch eine Sanie­rungs­wür­dig­keit gege­ben sein. Ab einer gewis­sen Unter­neh­mens­grö­ße ist ein Vor­ge­spräch mit dem Rich­ter vor­ge­se­hen, in dem der Unter­neh­mer sei­ne “Sanie­rungs­idee” über­zeu­gend dar­legt. Die­ser Rich­ter beglei­tet das Unter­neh­men anschlie­ßend durch das gesam­te Ver­fah­ren. Eine wei­te­re Ände­rung im Insol­venz­recht wird sich durch die Anpas­sung des Haf­tungs­rech­tes erge­ben. Der Unter­neh­mer muss zukünf­tig mehr Ver­pflich­tun­gen erfül­len. Die Inter­es­sen der Gläu­bi­ger gilt es zu wah­ren und nicht nur die des eige­nen Unter­neh­mens. Es wird eine bes­se­re Abgren­zung zwi­schen den Insol­venz­grün­den der dro­hen­den Zah­lungs­un­fä­hig­keit und der Über­schul­dung geben. Die Ent­schei­dung für ein Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung muss also gut vor­be­rei­tet und über­legt sein. Durch die ver­schärf­ten Bedin­gun­gen wer­den Unter­neh­men, die für ein sol­ches Ver­fah­ren nicht geeig­net sind, von vor­ne her­ein aus­sor­tiert. Dies erspart allen Betei­lig­ten Zeit und Mühe.

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Pres­se­mit­tei­lun­gen

  • Die NEUERO-Farm- und För­der­tech­nik GmbH will sich mit­hil­fe eines Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­rens sanie­ren. Am 23.02.2022 stell­te die Geschäfts­füh­rung einen ent­spre­chen­den Antrag beim Amts­ge­richt Osna­brück. Das Gericht ent­sprach dem Antrag und ord­ne­te die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung an.

  • BBR Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­wäl­te hat das ers­te Restruk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren eines Ein­zel­un­ter­neh­mers nach den neu­en StaRUG-Rege­lun­gen in Rhein­land-Pfalz erfolg­reich bera­ten und beglei­tet. Die plan­be­trof­fen Gläu­bi­ger nah­men am 28.10.2021 den Restruk­tu­rie­rungs­plan in allen Plan­grup­pen ein­stim­mig an und das AG Koblenz als Restruk­tu­rie­rungs­ge­richt bestä­tig­te den Plan noch im Abstimmungstermin.

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