Wich­ti­ger Mei­len­stein auf dem Weg zur Sanie­rung von Appel­rath Cüp­per erreicht

  • Bedeu­ten­der Mei­len­stein der Sanierung
  • Unter­neh­men bleibt voll handlungsfähig
  • Geschäfts­be­trieb wird ohne Ein­schrän­kun­gen fortgeführt

Köln. 03. August 2020. Die Sanie­rung der Appel­rath Cüp­per GmbH nimmt wei­ter Gestalt an. Hier­bei wur­de ein wei­te­rer Mei­len­stein erreicht: Am 01.08.2020 hat das Amts­ge­richt Köln plan­mä­ßig das Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung for­mal eröff­net und damit die Sanie­rungs­wür­dig­keit des renom­mier­ten Damen­mo­de­händ­lers bestä­tigt. Zuvor hat­te das zustän­di­ge Köl­ner Amts­ge­richt bereits im April 2020 einem ent­spre­chen­den Antrag des im Jahr 1882 gegrün­de­ten Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­mens ent­spro­chen und die vor­läu­fi­ge Eigen­ver­wal­tung ange­ord­net. „Durch das Ver­fah­ren blei­ben wir unein­ge­schränkt hand­lungs­fä­hig und sind für unse­re Kun­den wie gewohnt erreich­bar“, erklärt Geschäfts­füh­rer Hein­rich Ollen­diek. Geschäfts­füh­rer Lothar Schä­fer ergänzt: „Wir sind davon über­zeugt, dass wir durch das Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren die Fol­gen der unvor­her­seh­ba­ren Coro­­na-Kri­­se und der behörd­li­chen Schlie­ßun­gen unse­rer Mode­häu­ser erfolg­reich bewäl­ti­gen und die Appel­rath Cüp­per GmbH danach sogar gestärkt wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. Die Geschäf­te ent­wi­ckeln sich trotz Covid-19 beding­ter Ein­schrän­kun­gen ent­spre­chend unse­rer Planung.“

Appel­rath Cüp­per ver­treibt als Ein­zel­händ­ler der Beklei­dungs­bran­che deutsch­land­weit hoch­wer­ti­ge Beklei­dung, Taschen, Acces­soires und Damen­schu­he. Das Unter­neh­men erwirt­schaf­tet einen Jah­res­um­satz von rund 110 Mil­lio­nen Euro und beschäf­tigt ins­ge­samt rund 1.000 Mit­ar­bei­ter. „Wir sind froh, dass wir zusam­men mit unse­ren Part­nern auf der Lie­fe­ran­ten­sei­te die stra­te­gi­sche Posi­tio­nie­rung von Appel­rath Cüp­per als Pre­­mi­um-Anbie­­ter im DOB-Bereich sicher­stel­len und wei­ter aus­bau­en wer­den“, sagt Bar­ba­ra Moers, CPO.

Die Eigen­ver­wal­tung ver­folgt das Ziel, das Unter­neh­men zu restruk­tu­rie­ren und fort­zu­füh­ren. Dabei bleibt die unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung bei den bis­he­ri­gen Geschäfts­füh­rern. Sie füh­ren den Sanie­rungs­pro­zess selb­stän­dig mit einem ihnen zur Sei­te gestell­ten Sach­wal­ter Hand in Hand mit einem sanie­rungs­er­fah­re­nen Bera­tungs­un­ter­neh­men durch. Wäh­rend des Ver­fah­rens wird der Geschäfts­be­trieb unver­än­dert wei­ter­ge­führt. Der Sach­wal­ter über­nimmt eine Auf­sichts­funk­ti­on und hat dar­über hin­aus die Auf­ga­be, die wirt­schaft­li­che Lage des Unter­neh­mens zu prü­fen und zusam­men mit den Bera­tern die Sanie­rung im Inter­es­se der Gläu­bi­ger zu unter­stüt­zen. Für die Funk­ti­on des Sach­wal­ters hat das Amts­ge­richt Köln Herrn Rechts­an­walt Dr. Bero-Alex­an­­der Lau von der Kanz­lei White & Case bestellt. Herr Dr. Jasper Stahl­schmidt von der Kanz­lei Bucha­lik Bröm­me­kamp Rechts­an­walts­ge­sell­schaft mbH ist wei­ter­hin zum Gene­ral­be­voll­mäch­tig­ten der Appel­rath Cüp­per GmbH bestellt.
„Die Sanie­rung von Appel­rath Cüp­per befin­det sich auf einem guten Weg. In der Eigen­ver­wal­tung ver­fügt das Unter­neh­men über die geeig­ne­ten Mit­tel, eine nach­hal­ti­ge Sanie­rung und Neu­aus­rich­tung im Inter­es­se aller Betei­lig­ten schnell und erfolg­reich umzu­set­zen. Wir gehen davon aus, dass wir zu Beginn des kom­men­den Jah­res das gesam­te Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung erfolg­reich hin­ter uns las­sen wer­den“, erklärt der Gene­ral­be­voll­mäch­tig­te Dr. Jasper Stahlschmidt.

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