Zah­len lügen nicht, aber die Hoff­nung malt oft ein schö­ne­res Bild – aus die­sem Grund reagie­ren vie­le Unter­neh­mer bei mas­si­ven Liqui­di­täts­pro­ble­men zu spät, um das Steu­er her­um­zu­rei­ßen. Eine Insol­venz ist dann oft der ein­zi­ge Aus­weg. Bes­te Aus­sich­ten auf eine Sanie­rung haben Unter­neh­men, die eine Insol­venz in Eigen­re­gie durch­füh­ren. Obwohl die Wirt­schaft brummt, ist kei­ner vor Zah­lungs­schwie­rig­kei­ten gefeit. Laut Rechts­an­walt Dirk Eichel­baum gehen gera­de in Boom­zei­ten Fir­men höhe­re Risi­ken ein: „Con­trol­ling wird als Spaß­brem­se ver­stan­den, Geschäfts­mo­del­le immer weni­ger hin­ter­fragt“, sagt Eichel­baum, „wenn dann die Die­sel­prei­se, Ver­si­che­rungs­prä­mi­en oder Löh­ne und Gehäl­ter sprung­haft stei­gen und ein wei­te­res Initial­ereig­nis hin­zu­tritt, ist die Schief­la­ge komplett.“
Laut dem Rechts­ex­per­ten von der Düs­sel­dor­fer Unter­neh­mens­be­ra­tung Bucha­lik Bröm­me­kamp, die bereits erfolg­reich Unter­neh­men aus der Tran­s­­port- und Logis­tik­bran­che in Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren beglei­tet hat, dau­ert es bei inha­ber­ge­führ­ten Unter­neh­men meist beson­ders lan­ge, bis ent­schie­den gegen­ge­steu­ert wird. „Hier hängt fast immer über Bürg­schaf­ten die gesam­te per­sön­li­che Exis­tenz am Unter­neh­men. Da fällt es beson­ders schwer, sich von all­zu vagen Hoff­nun­gen zu ver­ab­schie­den. Die Haf­tungs­ri­si­ken wer­den dar­über kom­plett ausgeblendet“.

Den kom­plet­ten Bei­trag Sanie­rung in Eigen­re­gie lesen

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