Gera­de mit­tel­stän­di­sche Händ­ler haben, um ihre Markt­po­si­ti­on zu sichern oder zu ver­bes­sern, in drei wesent­li­chen Berei­chen Hand­lungs­be­darf: in ihrer Stra­te­gie­de­fi­ni­ti­on, in der Logis­tik und bei ope­ra­ti­ven Pro­zes­sen. Dies zeigt eine aktu­el­le Stu­die, beglei­tet von einer Umfra­ge unter Tex­til­ein­zel­händ­lern im Süd­wes­ten, die der Han­dels­ver­band Baden-Würt­tem­berg (HBW) jetzt mit der Bera­tungs­ge­sell­schaft für Restruk­tu­rie­rung und Sanie­rung, Bucha­lik Bröm­me­kamp, vor­ge­stellt hat.

„Glo­ba­li­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung stel­len neue Anfor­de­run­gen an sta­tio­nä­re Händ­ler. Es fehlt jedoch häu­fig an Trans­pa­renz über den grund­sätz­li­chen Bedarf und die ziel­ge­rich­te­te Nut­zung vie­ler Ver­än­de­rungs­mög­lich­kei­ten”, erklärt Sabi­ne Hag­mann, Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin des Han­dels­ver­ban­des Baden-Würt­tem­berg. Ins­be­son­de­re im Mit­tel­stand gibt es häu­fig weni­ger Erfah­rungs­wer­te, Manage­ment­struk­tu­ren und Res­sour­cen bei der Bewer­tung und dem Ein­satz von Instru­men­ta­ri­en, um die neu­en Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern. Denn Poten­ti­al hat der Fashionhan­del durch­aus: Der Markt wächst – die Aus­ga­ben für Beklei­dung stie­gen in Deutsch­land von 2010 auf 2017 um 10,5 % auf 62 Mrd. Euro. Nur hat gera­de der Mit­tel­stand erheb­li­che Pro­ble­me, sei­ne Markt­an­tei­le zu hal­ten. „Gegen die gro­ßen Händ­ler sowie den Online­han­del hilft die Kom­bi­na­ti­on aus Online-Auf­tritt und sta­tio­nä­rem Ver­kauf, der aller­dings zu einem Shop­ping-Erleb­nis mit gutem Ser­vice und Bera­tung ent­wi­ckelt wer­den muss”, sieht Stu­di­en­lei­ter Kim Höver ers­te Maßnahmen.

Der Arti­kel im Exis­tenz­ma­ga­zin: Tex­til­händ­ler haben Handlungsbedarf

Die Stu­die: Erfolg­reich Fashion Handeln 

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