Die Rege­l­in­sol­venz bedeu­tet für den Arzt, Rechts­an­walt, Steu­er­be­ra­ter, Apo­the­ker oder Archi­tek­ten nicht nur den Ver­lust sei­nes Unter­neh­mens, son­dern oft auch die Ver­nich­tung sei­ner Exis­tenz­grund­la­ge, da ihm die Ent­zie­hung der berufs­recht­li­chen Zulas­sung droht. Über ein Insol­venz­plan­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung kann dies ver­hin­dert wer­den. Es bie­tet eine attrak­ti­ve Mög­lich­keit der Kri­sen­be­wäl­ti­gung von Klein­un­ter­neh­mern und Frei­be­ruf­lern, denn die Eigen­ver­wal­tung steht für eine Fort­füh­rung des Unter­neh­mens und des­sen Erhalt für den Unternehmer.

Von Dr. Micha­el Lojowsky

Pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung sichert den Erfolg

Bera­tungs­ge­sell­schaft für Restruk­tu­rie­rung und Sanierung
Bei einer pro­fes­sio­nel­len Vor­be­rei­tung kön­nen die Vor­tei­le der insol­venz­spe­zi­fi­schen Sanie­rung in kür­zes­ter Zeit opti­mal aus­ge­schöpft wer­den, ohne dass der Unter­neh­mer die Füh­rung aus der Hand gibt. Auch gegen­über Man­dan­ten, Pati­en­ten und Kun­den hat ein Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren einen nicht zu unter­schät­zen­den psy­cho­lo­gi­schen Effekt: Der Unter­neh­mer zeigt, dass er in der Lage ist, eine Kri­se recht­zei­tig zu erken­nen und sein Unter­neh­men selbst­stän­dig aus die­ser her­aus­zu­füh­ren. Mit dem Eigen­ver­wal­tungs­ver­fah­ren bewahrt er sein Lebens­werk für sich und sei­ne Familie.

Schnel­les Ver­fah­ren ver­hin­dert den Ent­zug der Zulassung

Ein Tur­naround gestal­tet sich jedoch schwie­rig, denn eine außer­ge­richt­li­che Restruk­tu­rie­rung, eine Liqui­da­ti­on oder ein Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren schei­tern zumeist an der Zustim­mung der Gläu­bi­ger sowie an den wirt­schaft­li­chen wie ver­fah­rens­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten. Wäh­rend beim Klein­un­ter­neh­mer die Betriebs­fort­füh­rung im Rege­l­in­sol­venz­ver­fah­ren durch einen Insol­venz­ver­wal­ter, der die kom­plet­te Ver­­­wal­­tungs- und Ver­fü­gungs­be­fug­nis über das Ver­mö­gen des Schuld­ners über­nimmt, rein recht­lich noch denk­bar ist, so schei­tert die­se Vari­an­te in der Insol­venz des Frei­be­ruf­lers häu­fig an dem jewei­li­gen Berufs­recht. Dem Frei­be­ruf­ler droht der Wider­ruf der Zulas­sung durch sei­ne berufs­stän­di­sche Kör­per­schaft wegen des durch die Insol­venz indi­zier­ten Ver­mö­gens­ver­falls. Davon sind ins­be­son­de­re Rechts­an­wäl­te, Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Nota­re und Apo­the­ker betrof­fen. Die Fol­ge wäre eine Liqui­da­ti­on der Pra­xis, die sowohl für den Inha­ber als auch für sei­ne Gläu­bi­ger ein wirt­schaft­li­ches Fias­ko dar­stellt. Ein schnel­les Insol­venz­plan­ver­fah­ren führt zu einer Neu­re­ge­lung der Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und ver­hin­dert den Ent­zug der berufs­recht­li­chen Zulassung.

 

Den kom­plet­ten Arti­kel lesen Sie unter: http://unternehmen.focus.de/eigenverwaltung-esug-fuer-freiberufler.html

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