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ADCADA GmbH und der gemeinsame Vertreter – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Im Insolvenzverfahren der adcada GmbH wurden sogenannte Gemeinsame Vertreter gewählt. Von vielen geschädigten Anlegern wurde ich kontaktiert. Eine Auswahl der häufig gestellten Fragen wurden von mir ausgewählt, die ich im Folgenden gerne beantworte:

Was hat es mit dem gemeinsamen Vertreter auf sich?

Das Schuldverschreibungsgesetz 2009 sieht in § 19 Abs. 2 des Gesetzes vor, dass mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens seitens des Insolvenzgerichts eine sog. Anleihegläubigerversammlung einzuberufen ist. Im Rahmen dieser Anleihegläubigerversammlung entscheiden die Anleihegläubiger darüber, ob und wer zum gemeinsamen Vertreter gewählt wird.

Ist die von mir oder meinem anwaltlichen Berater eingereichte Forderungsanmeldung hinfällig?

Wird ein gemeinsamer Vertreter bestellt, so ist ausschließlich dieser zur Anmeldung der Forderung im Insolvenzverfahren berechtigt und verpflichtet, § 19 Abs. 3 SchVG. Das Vorstehende gilt allerdings nur für Forderungen aus dem Papier, also aus der Schuldverschreibung selbst. Sollten darüber hinaus weitere Ansprüche bestehen, kann der gemeinsame Vertreter diese nicht anmelden. Regelmäßig sind dies (bspw.) die Kosten der Rechtsverfolgung vor der Insolvenzantragstellung. Diese sind entweder von dem/der Anleihegläubiger/in selbst oder durch einen Rechtsanwalt anzumelden.

Werden von dem gemeinsam Vertreter alle Forderungen, die ich gegen die adcada GmbH oder weitere Gesellschaften dieser Unternehmensgruppe habe angemeldet?

Für jede Anleiheserie kann ein gemeinsamer Vertreter gewählt und bestimmt werden; eine Verpflichtung, einen solchen zu bestellen, besteht jedoch nicht.

D.h.:

  • In mehreren Schuldverschreibungsserien der adcada GmbH wurden wir, die Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, zum gemeinsamen Vertreter bestellt. Die Forderungen eben dieser Anleihegläubiger haben wir im Insolvenzverfahren bereits angemeldet und den von uns vertretenen Gläubigern eine Ablichtung der Forderungsanmeldung mit der Bitte um Prüfung überlassen.
  • Darüber hinaus gibt es weitere Anleiheserien, in denen ein anderer gemeinsamer Vertreter bestellt wurde. Fragen, die die Anmeldung dieser Forderungen betreffen, müssen unmittelbar mit eben jenem gemeinsamen Vertreter geklärt werden.
  • Zudem gibt es Anleiheserien, in denen kein gemeinsamer Vertreter gewählt wurde. Dort ist eine Anmeldung durch die jeweiligen Gläubiger weiterhin erforderlich, sofern die Forderungen noch nicht angemeldet wurden.

    Wie gehe ich mit noch nicht angemeldeten Forderungen um?

Sollten Sie neben der von Ihnen gezeichneten Anleihe, für die ein gemeinsamer Vertreter bestellt wurde, weitere Kapitalanlageprodukte der adcada-Gruppe gezeichnet haben und sollten diese noch nicht von Ihnen angemeldet worden sein, empfehlen wir grundsätzlich, die Forderungsanmeldung nachzuholen. Gerne kann ich Ihnen hierbei behilflich sein.

Können Forderungen nach Ablauf der vom Gericht gesetzten Frist noch angemeldet werden?

Ja, Forderungen können auch während des Insolvenzverfahrens, auch nach dem Ablauf der vom Gericht gesetzten Frist, angemeldet werden. Rechtsnachteile entstehen den Gläubigern regelmäßig nur insoweit, als dass sie eine sogenannte Nachmeldegebühr i.H.v. 20,00 € an das Insolvenzgericht zahlen müssen.

Daher empfehlen ich Gläubigern, die die Frist zur Forderungsanmeldung verpasst haben, ihre Forderung nachzumelden.

Kann der gemeinsame Vertreter einen Vorschuss verlangen?

Uns ist bekannt, dass es gemeinsame Vertreter gibt, die einen sog. Vorschuss für ihre Tätigkeit verlangen. Einen solchen Vorschuss fordern wir nicht. In dem Insolvenzverfahren adcada GmbH sehen die von den Anleihegläubigern gefassten und vom Insolvenzgericht veröffentlichten Beschlüsse vor, dass die gemeinsamen Vertreter ihre Vergütung sowie die weiteren Kosten von einer Insolvenzquote abziehen können.

Wir gehen nicht davon aus, dass die Beanspruchung eines Vorschusses rechtmäßig ist. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass die Anmeldung der Forderung zur Insolvenztabelle nicht von der Zahlung eines Vorschusses an den gemeinsamen Vertreter abhängig gemacht werden kann.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

Ist durch die Bestellung des gemeinsamen Vertreters der Insolvenzverwalter abgesetzt?

Nein, der vom Insolvenzgericht eingesetzte Insolvenzverwalter ist weiterhin im Amt. Die Einsetzung eines Insolvenzverwalters ist weiterhin erforderlich und wird durch die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters auch nicht tangiert.

Wie hoch ist die Vergütung des gemeinsamen Vertreters

Die Kosten werden, soweit es unsere Bestellung als gemeinsamer Vertreter im Fall der adcada GmbH betrifft, von der Insolvenzquote in Abzug gebracht und ergeben sich aus dem Beschluss der abrufbar ist über: www.insolvenzbekanntmachungen.de. Zu etwaigen Kosten, die Anleihegläubigern infolge der Beauftragung weiterer Rechtsanwälte entstehen, können wir keine Angaben machen.

Wer sind wir?

Seit über zwölf Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren. In zahlreichen Verfahren berät er Anleihegläubiger, auch als gemeinsamer Vertreter, und veröffentlichte zum Schuldverschreibungsgesetz mehrere Fachbeiträge.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung:
per E-Mail:

per Telefon: +49 (0)211- 828977 200

oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf,

Besuchen Sie uns unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/

 

Vorsicht Gebührenfalle: Die Gebühren des gemeinsamen Vertreters im Insolvenzverfahren

Im Rahmen meiner Beratungspraxis wird mir von Anlegern (Schuldverschreibungsgläubigern), Gerichten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern vermehrt die Frage gestellt, von wem und wie der im Insolvenzverfahren bestellte gemeinsame Vertreter zu vergüten ist.

I. Praxis bis zur Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Die Praxis sah bis zur Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) wie folgt aus: Das jeweilige Insolvenzgericht berief nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine sogenannte Anleihegläubigerversammlung nach dem Schuldverschreibungsgesetz in Verbindung mit der Insolvenzordnung ein. Im Rahmen der sodann stattfindenden Anleihegläubigerversammlung stimmten die Anleihegläubiger über die Person des gemeinsamen Vertreters ab. Regelmäßig beschlossen sie auch, dass der gemeinsame Vertreter angemessen zu vergüten ist. Wer die Vergütung zahlen soll, wurde regelmäßig nicht bestimmt.

Für den außerhalb des Insolvenzverfahrens bestellten gemeinsamen Vertreter sieht das Schuldverschreibungsgesetz eine entsprechende Kostentragungspflicht der Emittentin vor. In der Praxis ging man überwiegend davon aus, dass im Insolvenzverfahren die Kosten der gemeinsamen Vertretung aus der Insolvenzmasse zu zahlen sind.

Der Bundesgerichtshof hat seiner Entscheidung vom 12.01.2017, Az. IX ZR 87/16, die Kostentragungspflicht der Insolvenzmasse verneint.

II. Folgen für die Praxis:

Viele gemeinsame Vertreter versuchen seit der BGH-Entscheidung die Kosten den Anleihegläubigern aufzuerlegen. Das OLG Nürnberg hat in seiner jüngsten Entscheidung jedoch ausdrücklich festgestellt, dass der gemeinsame Vertreter von den Anleihegläubigern grundsätzlich keine Zahlung verlangen kann, es sei denn, der gemeinsame Vertreter und der jeweilige Anleihegläubiger vereinbaren dies.

III. Was bedeutet dies für die Anleihegläubiger?

Anleihegläubiger, die zur Zahlung von Gebühren aufgefordert werden (meist von Rechtsanwälten) sollten sich von einem in diesem Bereich versierten Rechtsanwalt/Rechtsanwältin beraten lassen. Eine unmittelbare Zahlungsverpflichtung des Anleihegläubigers gegenüber einem gemeinsamen Vertreter besteht regelmäßig nicht.

Zulässig – so auch der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 12.01.2017 – ist, dass der gemeinsame Vertreter seine Vergütung von der Quote der Anleihegläubiger in Abzug bring; dies setzt jedoch ebenfalls einen Beschluss der Anleihegläubiger voraus.

Für alle Anleihegläubiger, die keine individuelle Vereinbarung mit dem gemeinsamen Vertreter geschlossen haben, gilt regelmäßig, dass ein Zahlungsanspruch mehr als zweifelhaft ist. Allerdings sollten solche Zahlungsaufforderungen nicht ignoriert werden. Die Vergangenheit zeigt, dass viele gemeinsame Vertreter den Klageweg beschritten. Dies kann durch eine juristisch begründete Ablehnung der Ansprüche vermieden werden.

Wer sind wir?

Seit über zwölf Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren. In zahlreichen Verfahren berät er Anleihegläubiger, auch als gemeinsamer Vertreter, und veröffentlichte zum Schuldverschreibungsgesetz mehrere Fachbeiträge.

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ADCADA – Anleihegläubigerversammlung, Berichtstermin und Frist zur Forderungsanmeldung

Mit dem Beschluss des Amtsgerichts (Insolvenzgericht) Rostock vom 11.11.2020 wurde über das Vermögen der adcada GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet. Für die geschädigten Anleger, Anleihegläubiger, Darlehensgeber sowie Nachrangdarlehensgeber gilt es nunmehr, die Rechte im Insolvenzverfahren zu wahren und keine Fristen zu versäumen. Das Insolvenzgericht hat für die nachfolgenden Anleiheserien eine Versammlung allein für die Gläubiger dieser Schuldverschreibungen einberufen:

  • ADCADA Anleihe 2017
  • ADCADA 6 % Zins Anleihe 2018
  • 5 % Festgeld-Hypothekenanleihe 08-2018
  • adcada.immo FESTZINS 10-2018
  • adcada.money FESTZINS -11-2018
  • adcada.money FESTZINS 01-2019 (5%)
  • ADCADA Immobilienanlage
  • adcada.money FESTZINS 03-2019
  • adcada.money FESTZINS 04-2019
  • adcada.money FESTZINS 05-2019
  • adcada.money Hypozins 05-2019
  • adcada.money FESTZINS 01-2020

Der Termin ist jeweils der 14.12.2020, beginnend ab 10:00 Uhr.

Anleihegläubiger können sich kostenlos von Herrn Rechtsanwalt Sascha Borowski, Mitglied des Gläubigerausschusses der adcada GmbH, vertreten lassen, der die Stimmrechte weisungsgemäß ausüben wird.  Alternativ können Sie sich auch von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertreten lassen.

Grundlage für die Einberufung dieser gesonderten Versammlungen ist § 19 Abs. 2 Schuldverschreibungsgesetz (kurz: SchVG). Danach hat das Insolvenzgericht eine Anleihegläubigerversammlung nach den Vorschriften des SchVG in Verbindung mit der Insolvenzordnung einzuberufen, wenn ein sogenannter gemeinsamer Vertreter bislang nicht bestellt wurde. Im Fall der ADCADA GmbH wurde ein solcher Vertreter bislang nicht bestellt.

Was hat es mit dem gemeinsamen Vertreter auf sich?

Der gemeinsame Vertreter ist berechtigt, aber auch verpflichtet, die Interessen der Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren zu wahren und zu vertreten. Dazu zählt unter anderem die Anmeldung der Forderungen der Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren, die Wahrnehmung weiterer Termine in dem Insolvenzverfahren und letztendlich auch die Verteilung der Quote an die von ihm vertretenen Anleihegläubiger.

Kurz gesagt: Anleihegläubiger, die durch einen gemeinsamen Vertreter während des gesamten Insolvenzverfahrens vertreten werden, müssen sich keinen eigenen Rechtsanwalt leisten. Die mit der Beauftragung eines solchen Rechtsanwalts anfallenden Kosten können sich die einzelnen Anleihegläubiger mithin sparen. Der gemeinsame Vertreter wird regelmäßig aus der Quote der Anleihegläubiger bezahlt, sodass dieser auch nur dann Geld für seine Tätigkeit erhält, wenn eine Insolvenzquote gezahlt wird.

Was müssen Anleger der adcada GmbH beachten?

Das Insolvenzgericht hat mehrere Termine bestimmt, die zu beachten sind:

  • 12.2020: Anleihegläubigerversammlungen allein für die oben genannten Anleiheserien
  • 12.2020: Fristablauf für Forderungen im Insolvenzverfahren (betrifft alle Gläubiger, nicht nur die Anleihegläubiger, sondern auch die Gläubiger von sogenannten Nachrangdarlehen sowie weiteren Finanzprodukten und Forderungen)
  • 02.2021: Berichtstermin (alle Gläubiger der Insolvenzschuldnerin werden über den Stand des Verfahrens informiert und können unter anderem auch über die Einsetzung und Zusammensetzung des Gläubigerausschusses bestimmen).

Welche Gesellschaften sind noch insolvent?

Zudem sind u.a. die nachstehenden adcada-Gesellschaften insolvent:

  • adcada GmbH
  • capital GmbH
  • fashion GmbH
  • finance GmbH
  • immo GmbH
  • marketing GmbH & Co. KG und
  • shop GmbH & Co. KG.
  • healtcare GmbH

Weitere Infos unter: www. kapitalanlagen-krise.de

 

ADCADA.healthcare GmbH ist insolvent!

Die Befürchtungen der ADCADA.healthcare-Anleger haben sich bewahrheitet. Die ADCADA.healthcare GmbH ist insolvent. Das Amtsgericht (Insolvenzrecht) Rostock bestellt Frau Rechtsanwältin Hoge-Peters zur vorläufigen Insolvenzverwalterin. Dies folgt aus dem am 12.11.2020 erlassenen und veröffentlichten Beschluss.

Anlegern der ADCADA.healthcare GmbH droht der befürchtete Ausfall ihrer Forderungen.

Wann können die Gläubiger ihre Forderungen anmelden?

Die Forderungsanmeldung ist erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Tabelle möglich. Das heißt, nachdem das Insolvenzgericht einen sogenannten Eröffnungsbeschluss erlässt, ist die Anmeldung zulässig. Das Insolvenzgericht setzt den Gläubigern (Anlegern) eine Frist zur Forderungsanmeldung, innerhalb derer die Anmeldung erfolgen sollte.

Muss ich meine Forderung im Insolvenzverfahren anmelden?

Die Pflicht zur Anmeldung der Forderung besteht nicht. Gläubiger, die ihre Forderung nicht anmelden, erhalten am Ende des Insolvenzverfahrens keine Insolvenzquote und gehen damit leer aus. Kurz gesagt: „Wer nicht anmeldet, bekommt auch kein Geld.“

Muss die Forderung ein Rechtsanwalt anmelden?

Ein sogenannter Anwaltszwang besteht nicht. Die Forderungsanmeldung ist äußerst sorgfältig zu erstellen. Sie stellt die Grundlage für die Feststellung zur Tabelle dar. Nur festgestellte Forderungen gewähren eine sogenannte Insolvenzquote. Unterbleibt die Anmeldung der Forderung, erhält der Gläubiger ebenfalls keine Insolvenzquote.

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten bemessen sich an der Höhe der  anzumeldenden Forderung. Die Kosten können variieren, je nachdem, ob zusätzlich eine Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragt wird.

Vor der Beauftragung eines Rechtsanwaltes sollten die Kosten der Forderungsanmeldung abgeklärt werden.

Unseren Mandanten teilen wir vor der Erteilung des Auftrages die Kosten der Forderungsanmeldung mit. Für unsere Mandanten besteht eine vollständige Kostentransparenz. Die Kosten der Forderungsanmeldung übernehmen oft Rechtsschutzversicherungen. Eine kostenlose Deckungsanfrage bei der Versicherung stellen wir“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Sascha Borowski von der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Wird der Insolvenzverwalter meine Ansprüche verfolgen?

Nur Gläubiger, die ihre Ansprüche aktiv geltend machen, können ihre Verluste minimieren. Die Insolvenzverwalterin wird die Ansprüche der einzelnen Gläubiger nicht geltend machen und die Forderungen nicht zur Insolvenztabelle anmelden. Geschädigten Anlegern wird daher die aktive Geltendmachung ihrer Ansprüche empfohlen. Kurz gesagt: „Wer nichts tut, wird auch kein Geld bekommen.“

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Hiernach wurde gesucht:

  • adcada healthcare gmbh

ADCADA-Gläubiger müssen ihre Forderungen bis zum 23.12.2020 anmelden!

Das Amtsgericht Rostock (Insolvenzrecht) fordert die Gläubiger auf, ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anzumelden. Die gerichtlich gesetzte Frist läuft am 23.12.2020 ab. Geschädigte Anleger müssen nun tätig werden.

Mit Beschluss vom 11.11.2020 eröffnet das Amtsgericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ADCADA GmbH. Ich wurde zum Mitglied des vorläufigen Gläubigerausschusses berufen. Der vorläufig eingesetzte Gläubigerausschuss ist bestätigt, sodass meine Kollegen und ich unsere Tätigkeit weiter fortsetzen können.

Viele geschädigte Anleger haben mich mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt. Meinen Mandanten empfehle ich jetzt ihre Rechte im Insolvenzverfahren geltend zu machen und zu verfolgen. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in vergleichbaren Insolvenzverfahren kann ich nur an alle geschädigten Anleger appellieren, dass sie ihre Rechte wahrnehmen. Nur Gläubiger, die ihre Forderungen Insolvenzverfahren anmelden erhalten eine Quote.

Ihre Unterstützung ist wichtig!

Auf diesem Wege bitte ich sämtliche Gläubiger der ADCADA GmbH ihr Wissen mit mir zu teilen. Geschädigten Anlegern biete ich die kostenlose Registrierung und die Bündelung ihrer Interessen an. Denn der Wissensaustausch ist ebenso wichtig wie die Einhaltung der gesetzten Fristen.

In einem anderen Verfahren hatte mich ein Anleger vor Jahren angerufen und ein Schreiben erwähnt, welches ich bis dahin nicht kannte. Nach einem längeren Gespräch stellte sich heraus, dass dieses Schreiben eine (nahezu sichere) Haftung des Gegners begründete. Nicht nur dieser Anleger, der mich später mandatierte, sondern auch viele Mitgeschädigte konnten auch aufgrund dieser wichtigen Information Schadensersatzansprüche wirksam durchsetzen. Seither ist mir der Informationsaustausch mit geschädigten Anlegern (auch wenn diese kein Mandat erteilen wollen) noch wichtiger.

Warum ist die Unterstützung wichtig?

Die ADCADA-Firmengruppe hat zum Teil gleichlautende Kapitalanlagen angeboten. Die Zuordnung zu den einzelnen ADCADA-Gesellschaften kann mitunter sehr schwer sein. Dies liegt unter anderem daran, dass die Vertragspartner auf Seiten von ADCADA ausgetauscht wurden. Im Zeichnungsschein kann eine andere ADCADA-Gesellschaft benannt sein als in der später überlassenen Urkunde. Der Austausch der Vertragspartner wurde teilweise nur per E-Mail mitgeteilt.

Ich gehe davon aus, dass hinter der zum Teil unstrukturiert wirkenden Ausgabe von Kapitalanlagen ein System steht. Daher ist der Austausch mit weiteren geschädigten Anlegern unerlässlich, um das System ADCADA noch weiter zu entschlüsseln.

Bis wann muss ich meine Forderung anmelden?

Die Forderungen sind bis zum 23.12.2020 gegenüber dem Insolvenzverwalter anzumelden.

Für grundpfandrechtlich besicherten Gläubiger ist zudem die Geltendmachung von Aussonderungsrechten wichtig. In beiden Fällen rate ich Anlegern sich vorab rechtlich beraten zu lassen, um möglichst viel des zunächst verlorenen Geldes zurückzubekommen.

Muss ich einen Rechtsanwalt beauftragen?

Ein Anwaltszwang besteht nicht. Bitte beachten Sie, dass allein aufgrund der Forderungsanmeldung über Ihre Forderung im Insolvenzverfahren entschieden wird. Nur wenn die Forderung festgestellt wird, erhalten Sie auch eine Insolvenzquote.

Anleger, die im Besitz von Briefgrundschulden sind, sollten in jedem Fall eine rechtliche (Erst-) Beratung in Anspruch nehmen. Eine solche Erstberatung biete ich Anlegern kostenlos an.

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten sind mitunter verhandelbar. Meine Mandanten erhalten rechtzeitig vor der Auftragserteilung die Kostenpauschalen mitgeteilt. Gerade geschädigten Anlegern ist eine Kostentransparenz enorm wichtig, weshalb ich diese gerne anbiete.

Die Kosten belaufen sich meist auf einen einstelligen Prozentsatz des Schadens und sind damit überschaubar.

Wird der Insolvenzverwalter meine Ansprüche verfolgen?

Kurz gesagt: „Wer nichts tut, wird auch kein Geld bekommen.“ Nur Gläubiger, die ihre Ansprüche aktiv geltend machen, können ihre Verluste minimieren. Weder der Insolvenzverwalter noch der Gläubigerausschuss, dem ich als Rechtsanwalt angehöre, werden die Ansprüche der einzelnen Gläubiger geltend machen und die Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. Geschädigten Anlegern empfehle ich die aktive Geltendmachung ihrer Ansprüche.

Wer sind wir?

Ich bin Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei Buchalik Brömmekamp. Seit über zwölf Jahren vertrete ich erfolgreich Investoren. Ich berate und vertrete sowohl bei der Durchsetzung als auch der Abwehr von Forderungen im Insolvenzverfahren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

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per Telefon: Sascha Borowski +49 (0)211- 828977 200

oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf,

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ADACADA: Gläubiger der „festverzinslichen Immobiliendarlehen“ könnten mit einem „blauen Auge“ davonkommen

Die ADCADA GmbH ist zwar insolvent, doch könnten Gläubiger der „festverzinslichen Immobiliendarlehen“ zumindest einen Teil ihres Geldes zurückbekommen. Die Darlehensgeber erhielten eine 110 prozentige Besicherung in Form einer Briefgrundschuld. Die Eintragungen erfolgten im 1. Rang der Abteilung des Grundbuchs.

Welche Ansprüche stehen den Gläubigern der „festverzinslichen Immobiliendarlehen“ zu?

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens können die Gläubiger der festverzinslichen Immobiliendarlehenihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden. Allein die Anmeldung der Forderung wird für die besicherten Gläubiger nicht ausreichen, wenn sie möglichst viel des verlorenen Geldes zurückbekommen wollen.

Besicherte Gläubiger können regelmäßig nicht allein auf eine Insolvenzquote, sondern mitunter auf eine nahezu vollständige Befriedigung ihrer Forderung hoffen. Dies setzt aber die rechtzeitige und richtige Geltendmachung der Ansprüche voraus. Anleger sollten mit der Geltendmachung ihrer Ansprüche einen auf das Insolvenzrecht sowie das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt beauftragen. Neben kapitalmarktrechtlichen Fragen sind die Besonderheiten der Insolvenzordnung zu berücksichtigen.

Was kostet die Beratung durch einen Rechtsanwalt?

Unsere Erstberatung ist kostenlos. Am Ende unserer Erstberatung teilen wir Ihnen mit, ob die weitere Rechtsverfolgung erfolgversprechend ist oder nicht.

Sollten Sie sich im Anschluss an die Erstberatung für eine anwaltliche Begleitung im Fall ADCADA entschließen, werden wir Sie über etwaige Kosten immer vor der Beauftragung informieren.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Sascha Borowski von der mehrfach für das Insolvenz- und Sanierungsrecht ausgezeichneten Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp fasst zusammen:

  • Unseren Mandanten teilen wir vor der Erteilung des Auftrages die Kosten mit.
  • Für unsere Mandanten besteht eine vollständige Kostentransparenz.
  • Die Kosten der Rechtsverfolgung übernehmen oft Rechtsschutzversicherungen.
  • Eine kostenlose Deckungsanfrage bei der Versicherung stellen wir.

Wird der Insolvenzverwalter meine Ansprüche verfolgen?

Nur Gläubiger, die ihre Ansprüche aktiv geltend machen, können ihre Verluste minimieren. Weder der Insolvenzverwalter noch der (vorläufige) Gläubigerausschuss, dem Rechtsanwalt Sascha Borowski anhängt, werden die Ansprüche der einzelnen Gläubiger geltend machen und die Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. Geschädigten Anlegern wird daher die aktive Geltendmachung ihrer Ansprüche empfohlen. Kurz gesagt: „Wer nichts tut, wird auch kein Geld bekommen.“

Wer sind wir?

Seit über zwölf Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren. Er berät sowohl bei der Durchsetzung als auch der Abwehr von Forderungen im Insolvenzverfahren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

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AvP: Apothekerinnen und Apotheker sollten ihre Forderung im Insolvenzverfahren anmelden

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der AvP Deutschland GmbH ist eröffnet. Dies beschloss das Amtsgericht (Insolvenzgericht) Düsseldorf in seinem Beschluss vom 01.11.2020. Gläubiger der insolventen Gesellschaft, darunter überwiegend Apotheken, sind nun aufgefordert ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anzumelden.

Bis wann muss die Forderung angemeldet werden?

Das Insolvenzgericht hat für die Forderungsanmeldung eine Frist bis zum 24.11.2020 gesetzt. Spätere Anmeldungen können berücksichtigt werden. Allerdings kann die verspätete Geltendmachung von Rechten im Insolvenzverfahren zu Nachteilen führen. Deshalb sollten die gesetzten Fristen eingehalten werden.

Muss ich meine Forderung anmelden?

Wer seine Forderung im Insolvenzverfahren nicht anmeldet, wird keine Quote im Insolvenzverfahren erhalten. Betroffene Apothekerinnen und Apotheker sollten auch etwaig bestehende Aus- und Absonderungsrechte prüfen und geltend machen lassen, um nicht noch mehr Geld zu verlieren.

  • TIPP: Gläubiger sollten ihre Forderung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens innerhalb der vom Insolvenzgericht gesetzten Frist anmelden.

Wann findet die Gläubigerversammlung statt?

Das Insolvenzgericht hat eine Gläubigerversammlung für den 15.12.2020 um 11:00 Uhr im Congress Center Düsseldorf einberufen. Das Insolvenzgericht weist jedoch darauf hin, dass die Gläubigerversammlung kurzfristig aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden könnte.

Warum ist eine Teilnahme an der Gläubigerversammlung wichtig?

Im Rahmen dieser Gläubigerversammlung wird der nunmehr bestellte Insolvenzverwalter über das Insolvenzverfahren berichten und einen Ausblick über das künftige Verfahren geben. Zudem können die Gläubiger über die Person des Insolvenzverwalters und über den Fortgang des Verfahrens entscheiden. Darüber hinaus sollen die Gläubiger über eine besonders bedeutsame Rechtshandlung, nämlich die Veräußerung des in Heinersdorf gelegenen Grundeigentums, abstimmen.

Muss die Forderung ein Rechtsanwalt anmelden?

Ein sog. Anwaltszwang besteht nicht. Die Forderungsanmeldung ist äußerst sorgfältig zu erstellen. Sie stellt die Grundlage für die Feststellung zur Tabelle dar. Nur solche festgestellten Forderungen gewähren eine sog. Insolvenzquote. Unterbleibt die Anmeldung der Forderung, erhält der Gläubiger ebenfalls keine Insolvenzquote.

  • TIPP: Gerade in komplexen Verfahren, wie hier, ist es ratsam die Geltendmachung der Rechte sowie die Anmeldung der Forderungen durch einen Spezialisten vornehmen zu lassen. 

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten hängen regelmäßig von der Höhe der anzumelden Forderung ab. Die Kosten können variieren, je nachdem, ob zusätzlich eine Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragt wird.

  • TIPP: Vor der Beauftragung eines Rechtsanwaltes sollten die Kosten der Forderungsanmeldung abgeklärt werden. 


Unseren Mandanten teilen wir vor der Erteilung des Auftrages die Kosten der Forderungsanmeldung mit, sodass eine vollständige Kostentransparenz besteht. Die Kosten der Forderungsanmeldung sowie der Vertretung im Insolvenzverfahren übernehmen oft Rechtsschutzversicherungen. Eine kostenlose Deckungsanfrage bei der Versicherung stellen wir ebenfalls.“, so die Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Kostenlose Erstberatung

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Unsere Erstberatung ist kostenlos. Für rechtsschutzversicherte Anleger übernehmen wir die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung.

Wer sind wir?
Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

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  • per Telefon: 0211 82 89 77-200
  • oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf

Hiernach wurde gesucht:

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ADCADA: Die Forderungsanmeldung im Fall ADCADA – jetzt für morgen vorbereitet sein

Auf die Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens folgt regelmäßig die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Gläubiger insolventer Gesellschaften sollten sich im vorläufigen Insolvenzverfahren mit dem Ablauf sowie den weiteren Schritten vertraut machen.

Mehrere Gesellschaften der ADCADA-Gruppe sind insolvent. Das Insolvenzgericht hat Herrn Professor Schulze zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für die ADCADA GmbH ist ein vorläufiger Gläubigerausschuss eingesetzt. Diesem Kontrollgremium gehört der Abwickler der BaFin, das Finanzamt sowie Rechtsanwalt Sascha Borowski von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp an.

Wann können die Gläubiger ihre Forderungen anmelden?

Die Forderungsanmeldung ist erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Tabelle möglich. Das heißt, nachdem das Insolvenzgericht einen sogenannten Eröffnungsbeschluss erlässt, ist die Anmeldung zulässig. Das Insolvenzgericht setzt den Gläubigern (Anlegern) eine Frist zur Forderungsanmeldung, innerhalb derer die Anmeldung erfolgen sollte.

TIPP: Gläubiger sollten ihre Forderung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens und innerhalb der vom Insolvenzgericht gesetzten Frist anmelden. 

Die wirksame Anmeldung der Forderung ist nicht leicht. Die Angabe eines Betrages reicht nicht aus. Gläubigern können sogenannte Aus- und Absonderungsrechte zustehen, auf die nicht verzichtet werden sollte. Zur Vermeidung weiterer Verluste sollten Anleger ihre Forderung durch einen auf das Insolvenzrecht und Kapitalmarktrecht versierten sowie erfahrenen Rechtsanwalt anmelden lassen.

Muss ich meine Forderung im Insolvenzverfahren anmelden?

Die Pflicht zur Anmeldung der Forderung besteht nicht. Gläubiger, die ihre Forderung nicht anmelden, erhalten am Ende des Insolvenzverfahrens keine Insolvenzquote und gehen damit leer aus. Kurz gesagt: „Wer nicht anmeldet, bekommt auch kein Geld.“

TIPP: Gläubiger, die einen nennenswerten Betrag ihres verlorenen Geldes zurückbekommen möchten, sollten ihre Forderung im Insolvenzverfahren anmelden.

Muss die Forderung ein Rechtsanwalt anmelden?

Ein sogenannter Anwaltszwang besteht nicht. Die Forderungsanmeldung ist äußerst sorgfältig zu erstellen. Sie stellt die Grundlage für die Feststellung zur Tabelle dar. Nur festgestellte Forderungen gewähren eine sogenannte Insolvenzquote. Unterbleibt die Anmeldung der Forderung, erhält der Gläubiger ebenfalls keine Insolvenzquote.

TIPP: Gerade bei gezeichneten Kapitalanlageprodukten empfiehlt sich die Anmeldung der Forderungen durch einen Spezialisten.

Was kostet die Forderungsanmeldung durch einen Rechtsanwalt?

Die Rechtsanwaltskosten bemessen sich an der Höhe der der anzumelden Forderung. Die Kosten können variieren, je nachdem, ob zusätzlich eine Vertretung im Insolvenzverfahren beauftragt wird.

TIPP: Vor der Beauftragung eines Rechtsanwaltes sollten die Kosten der Forderungsanmeldung abgeklärt werden.

Unseren Mandanten teilen wir vor der Erteilung des Auftrages die Kosten der Forderungsanmeldung mit. Für unsere Mandanten besteht eine vollständige Kostentransparenz. Die Kosten der Forderungsanmeldung übernehmen oft Rechtsschutzversicherungen. Eine kostenlose Deckungsanfrage bei der Versicherung stellen wir“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Sascha Borowski von der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Wann muss ich als Gläubiger der ADCADA Gesellschaften tätig werden?

Gläubiger (Kapitalanleger) sollten sich jetzt anwaltlich beraten lassen, damit sie keine wertvolle Zeit verlieren. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt die Frist der Forderungsanmeldung. Die vom Gericht gesetzte Frist beträgt regelmäßig nur wenige Wochen.

ADCADA bot den Anlegern eine Vielzahl von unterschiedlichen Kapitalanlageprodukten an. „Viele Anleger fragen sich, ob das von ihnen gezeichnete Produkt von der Insolvenz betroffen ist. In den meisten Fällen ist hier eine umfassende Sachverhaltsaufklärung erforderlich. Deshalb sollten betroffene Anleger jetzt tätig werden“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt Sascha Borowski.

Welche Produkte wurden von der ADCADA angeboten?

  • Unterschiedlichste Nachrangdarlehen
  • Schuldverschreibungen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Bedingungen
  • „festverzinsliche Immobiliendarlehen mit 110-prozentiger Besicherung erstrangiger Briefgrundschulden mit einer Laufzeit über 2, 4 oder 5 Jahren“

Welche ADCADA-Gesellschaften sind insolvent?

  • Adcada GmbH
  • capital GmbH
  • fashion GmbH
  • finance GmbH
  • immo GmbH
  • marketing GmbH & Co. KG
  • shop GmbH & Co. KG
  • fashion GmbH & Co. KG
  • ZONE GmbH & Co. KG

Kostenlose Erstberatung

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Unsere Erstberatung ist kostenlos. Für rechtsschutzversicherte Anleger übernehmen wir die Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung.

Wer sind wir?

Seit über zwölf Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren. Er berät sowohl bei der Durchsetzung als auch der Abwehr von Forderungen im Insolvenzverfahren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung:

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oder postalisch: Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Prinzenallee 15, 40549 Düsseldorf.

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ADCADA GmbH: Insolvenzgericht setzt vorläufigen Gläubigerausschuss ein

Das Insolvenzgericht Rostock setzt einen dreiköpfigen Gläubigerausschuss ein. Mit Sascha Borowski, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht von der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp, bestellt das Gericht einen erfahrenen Experten zum Mitglied des Gläubigerausschusses.

Welche ADCADA-Gesellschaften sind insolvent?

  • Adcada GmbH
  • Adcada.capital GmbH
  • Adcada.fashion GmbH
  • Adcada.finance GmbH
  • Adcada.immo GmbH
  • Adcada.marketing GmbH & Co. KG
  • Adcada.shop GmbH & Co. KG
  • Outlet.fashion GmbH & Co. KG
  • FASHION.ZONE GmbH & Co. KG

Ziel des vorläufigen Gläubigerausschusses

Der vorläufige Gläubigerausschuss ist ein unabhängiges Kontrollorgan im Insolvenzverfahren. Die Mitglieder dieses Organs unterstützen den (vorläufigen) Insolvenzverwalter im Rahmen seiner Tätigkeit. Zudem überwacht der Ausschuss (als Kontrollorgan) den (vorläufigen) Insolvenzverwalter.

Sowohl der (vorläufige) Insolvenzverwalter als auch der (vorläufige) Gläubigerausschuss verfolgen das Ziel der bestmöglichen Gläubigerbefriedigung. Das heißt, dass die Mitglieder des vorläufigen Gläubigerausschusses dafür Sorge tragen, dass die Gläubiger der insolventen Gesellschaft bestmöglich befriedigt werden.

Welche Kapitalanlagen sind betroffen?

Anlegern wurden von verschiedenen Gesellschaften der ADCADA-Gruppe diverse Finanzprodukte angeboten. Hierbei handelt es sich u.a. um:

  • Nachrangdarlehen
  • Schuldverschreibungen aber auch
  • „festverzinsliche Immobiliendarlehen mit 110-prozentiger Besicherung erstrangiger Briefgrundschulden mit einer Laufzeit über 2, 4 oder 5 Jahre“

Sind auch Schuldverschreibungen der ADCADA Investments AG PCC, Rugell (Liechtenstein) betroffen?

Die Investments AG PCC, Rugell (Liechtenstein) hat bislang keinen Insolvenzantrag gestellt. Allerdings hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: BaFin) einen sogenannten. Abwickler bestellt. Im Fall der inzwischen insolventen ADCADA GmbH wurde zunächst auch ein Abwickler bestellt und kurze Zeit später dann ein Insolvenzantrag gestellt. Die BaFin verfügt in ihrem Bescheid die Einstellung und Abwicklung der „ADCADA.healthcare Anleihe 2020“. Das bedeutet, die Anleihe darf nicht weiter vertrieben werden und ist rückabzuwickeln. Ob es dazu kommt, bleibt derzeit abzuwarten.

Bis zur Stellung des Insolvenzantrages, erhofften die Anleger der ADCADA GmbH ebenfalls eine Rückabwicklung.

Was wird den Gläubigern der ADCADA-Gesellschaften geraten?

Anleger der ADCADA-Gesellschaften sollten sich rechtlich beraten lassen und ihre Ansprüche bei einer auf das Kapitalmarktrecht sowie Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei bündeln, um eine bestmögliche Vertretung zu erhalten.

Auch Gläubiger von sogenannten Nachrangdarlehen sollten ihre Ansprüche prüfen lassen. Zwar fallen nachrangige Gläubiger mit ihren Forderungen oft aus, doch sollten die in den Nachrangdarlehen enthaltenen Nachrangklauseln nicht der höchstrichterlichen Rechtsprechung standhalten, stellen diese ebenfalls einfache Forderungen im Insolvenzverfahren dar. Dann würden auch die Nachrangdarlehensgläubiger eine Insolvenzquote erhalten.

Den Gläubigern der ADCADA-Gesellschaften wird die Anmeldung ihrer Forderung im Insolvenzverfahren empfohlen. Eine solche Anmeldung ist erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglich. Bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens sollte die Forderungsanmeldung vorbereitet werden, um eine rechtzeitige Anmeldung der Forderung im Insolvenzverfahren zu gewährleisten.

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Unsere Erstberatung ist kostenlos. Für rechtsschutzversicherte Anleger übernehmen wir auch die Deckungsanfrage bei der jeweiligen Rechtsschutzversicherung.

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ADCADA: 7 Gesellschaften der ADCADA GmbH sind insolvent

Das Amtsgericht (Insolvenzgericht) Rostock hat nicht nur bei der ADCADA GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet, sondern auch bei weiteren sieben Gesellschaften. Betroffen sind die nachfolgenden Gesellschaften:

  • Adcada GmbH
  • Adcada.capital GmbH
  • Adcada.fashion GmbH
  • Adcada.finance GmbH
  • Adcada.immo GmbH
  • Adcada.marketing GmbH & Co. KG und
  • Adcada.shop GmbH & Co. KG.

Die Befürchtungen der Anleger sind damit nun Gewissheit. Gesellschaften, denen die Anleger Geld anvertraut haben, sind insolvent. Nun gilt es Rechte und Ansprüche zu sichern.

Welche Produkte wurden von der ADCADA angeboten?

Anleger konnten bei unterschiedlichen Gesellschaften die nachstehenden Finanzprodukte zeichnen:

  • Nachrangdarlehen
  • Schuldverschreibungen aber auch
  • festverzinsliche Immobiliendarlehen mit 110-prozentiger Besicherung erstrangiger Briefgrundschulden mit einer Laufzeit über 2, 4 oder 5 Jahre

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei ADCADA um ein Start-Up  handelt. Nicht überraschend ist daher die Finanzierung über Crowdplattformen oder Unternehmensanleihen; die Ausgabe von Immobiliendarlehen ist für ein Start-Up-Unternehmen aber dann doch eher ungewöhnlich.

Zahlreiche behördliche Untersagungsverfügungen durch die BaFin

Für zahlreiche Produkte hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: BaFin) die Einstellung und Abwicklung der Kapitalanlagen angeordnet. Für die Rückabwicklung zahlreicher Verträge wurden sog. Abwickler eingesetzt. Zahlungen erhielten die Anleger dennoch nicht.

In dem Streit mit der BaFin brüstete sich die Geschäftsführung mit markanten Sätzen wie: „ADCADA vs. BaFin: Das Duell David gegen Goliath“.

 Ob die Aussage des Rechtsanwalts der Insolvenzschuldnerin zutrifft, wird sich nun zeigen. Auf der Homepage der ADCADA hieß es seitens des Firmenanwalts: Die Hypozins-Verträge durch adcada.money gehören weiterhin zu den sichersten Anlageprodukten in diesem Bereich am deutschen Markt – sie sind insolvenzsicher und rechtlich einwandfrei und erfüllen als solche jegliche Anforderungen der BaFin. Aus den Fehlern der Vergangenheit bei der Abwicklung der Sicherheitenbestellung hat ADCADA gelernt.“

 Auch wird mit Spannung erwartet, wofür die eingeworbenen Gelder verwendet wurden.

 Bekannte Untersagungsverfügungen der BaFin:

  • ADCADA Investments AG PCC, Rugell (Liechtenstein) für die „healthcare Anleihe 2020“ und
  • ADCADA GmbH für die „festverzinslichen Immobiliendarlehen“ (auch als Hypozins-Verträge“ bezeichnet).

 Zudem gab es in der Vergangenheit zahlreiche Warnungen u.a. von der Stiftung Warentest und der Verbraucherzentrale Hessen.

 Welche Rechte haben Anleger?

 Die Frage kann nicht einheitlich beantwortet werden, denn die rechtlichen Möglichkeiten hängen u.a. von der jeweils gezeichneten Kapitalanlage ab:

  • Anleger der Hypozins-Verträge könnten ggf. noch mit einem „blauen Auge“ davonkommen, wenn die gewährten Grundsicherheiten insolvenzfest und die Sicherheiten werthaltig sind.
  • Nachrangdarlehensgläubiger müssen den Nachrang beseitigen, da im Insolvenzverfahren regelmäßig nur die einfachen Gläubiger eine Insolvenzquote erhalten. Der BGH und ihm folgend zahlreiche Land- und Oberlandesgerichte haben in der Vergangenheit der Rechtmäßigkeit von sog. Nachrangklauseln eine Absage erteilt. Dies bedeutet, dass die geschädigten Anleger dann doch eine Quote im Insolvenzverfahren erhalten können.
  • Für die Anleihegläubiger stellt sich die Situation relativ einfach dar: Sie können im Insolvenzverfahren regelmäßig einen sog. gemeinsamen Vertreter wählen, der ihre Rechte verfolgt.

 Was gilt für alle Anleger?

 Wer nicht tätig wird, wird auch kein Geld bekommen.

 Anleger aller betroffener und insolventer Gesellschaften wird daher empfohlen, schon jetzt tätig zu werden und sich rechtlich von einem auf das Kapitalmarktrecht sowie Insolvenzrecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten zu lassen. Solche Erstberatungsgespräche sind bei renommierten Kanzleien regelmäßig kostenlos.

Des Weiteren wird Anlegern empfohlen, ihre Ansprüche zu bündeln. Dies erfolgt regelmäßig auch über Rechtsanwaltskanzleien, die bereits Mandanten vertreten und sich mit der Rechtssache auseinandergesetzt haben.

 Im weiteren Verlauf müssen die Ansprüche in den Insolvenzverfahren angemeldet werden. Auch hier sollte die Forderungsanmeldung durch Profis erfolgen. Regelmäßig werden für solche Anmeldungen sowie die weitere Vertretung im Insolvenzverfahren Pauschalbeträge vereinbart.

Gerne beraten wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Unsere Erstberatung ist kostenlos.

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