11 11, 2019

Kommt die bedin­gungs­lo­se Rest­schuld­be­frei­ung nach drei Jah­ren? Danie­la Frank über die geplan­te Neu­re­ge­lung der Entschuldungsfrist

2021-03-15T10:00:45+01:0011. November 2019|Meldungen|

Die regelmäßige Dauer der Restschuldbefreiung für eine natürliche Person beträgt derzeit sechs Jahre (§ 287 Abs. 2 InsO). Werden mindestens 35 Prozent der Forderungen der Insolvenzgläubiger befriedigt und die Verfahrenskosten gezahlt, kann die Restschuldbefreiung bereits nach 3 Jahren (seit Beginn der Abtretungsfrist) auf Antrag erlangt werden (§ 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 InsO). Möglicherweise wird die Entschuldungsfrist bald auf maximal [...]

28 10, 2019

Noch kön­nen Anle­ger den end­gül­ti­gen Aus­fall einer Kapi­tal­for­de­rung steu­er­lich gel­tend machen — Wie lan­ge noch?

2021-03-15T10:01:02+01:0028. Oktober 2019|Meldungen|

Anleger können im Falle des Ausfalls der Kapitalanlage die Verluste steuerlich absetzen. Das steht seit der Entscheidung des BFH vom 24.10.2017, Az. VIII R 13/15, fest. Der BFH vertritt insoweit zu Recht die Auffassung, dass nach Einführung der Abgeltungssteuer der endgültige Ausfall der Kapitalforderung (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Einkommensteuergesetz) zu einem steuerlich zu berücksichtigenden Verlust führt (§ 20 [...]

28 10, 2019

Spiel­raum schaf­fen — Arbeits­recht in der Insol­venz / Arbeits­recht­ler Micha­el Kothes im Datev-Magazin

2021-03-15T10:01:21+01:0028. Oktober 2019|Meldungen|

Wenn die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens es erfordert, ein Insolvenzverfahren einzuleiten beziehungsweise zu durchlaufen, sind arbeitsrechtliche Besonderheiten zu beachten. Die Ausnahmeregelungen im deutschen Arbeitsrecht, die sich zum größten Teil aus der Insolvenzordnung (InsO) ergeben, folgen dabei dem gesetzgeberischen Willen, die Sanierung eines Unternehmens zu beschleunigen und zu erleichtern sowie gleichsam nachhaltig zu gestalten. Dabei müssen aber zunächst zwei Feststellungen getroffen [...]

21 10, 2019

Sascha Borow­ski als Mit­glied des vor­läu­fi­gen Gläu­bi­ger­aus­schus­ses der JD Nor­man Ger­ma­ny bestellt

2021-03-15T10:02:22+01:0021. Oktober 2019|Meldungen|

Das Amtsgericht Meiningen hat Rechtsanwalt Sascha Borowski von Buchalik Brömmekamp zum Mitglied des vorläufigen Gläubigerausschusses im Insolvenzverfahren der JD Norman Germany GmbH bestellt. Der Automobilzulieferer JD Norman hatte Anfang Oktober einen Insolvenzantrag gestellt. Dem Hersteller von Motorenteilen macht die Absatzkrise der Autoindustrie zu schaffen, so die Einschätzung des Insolvenzverwalters. Sascha Borowski vertritt im vorläufigen Gläubigerausschuss einen Lieferanten. Das Unternehmen produziert [...]

16 10, 2019

Sanie­rungs­plan des Fahr­zeug­bau­ers Mei­er-Ratio ein­stim­mig von Gläu­bi­gern angenommen

2021-03-15T10:02:39+01:0016. Oktober 2019|Meldungen|

Sanierungsmaßnahmen wurden bereits überwiegend umgesetzt und sollen zügig abgeschlossen werden Dessau-Roßlau. 16. Oktober 2019. Die Gläubiger des Fahrzeugbauers Meier-Ratio haben sich einstimmig für die kurzfristige Umsetzung des Sanierungskonzeptes ausgesprochen. Beim Erörterungs- und Abstimmungstermin vor dem Amtsgericht Dessau-Roßlau gaben sie damit grünes Licht für die weitere Sanierung und eine schnelle Verfahrensaufhebung. Meier-Ratio hat sich durch ein Eigenverwaltungsverfahren wieder wettbewerbsfähig aufgestellt. Zusammen [...]

27 09, 2019

Spar­kas­sen kün­di­gen zehn­tau­sen­de Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge / Rechts­ex­per­te Sascha Borow­ski: BGH-Ent­schei­dung nicht für alle Ver­trags­kün­di­gun­gen übertragbar

2021-03-15T10:03:44+01:0027. September 2019|Meldungen|

Weil sich die Prämiensparverträge für die Sparkassen zu einem herben Verlustgeschäft entwickeln, kündigen die Geldhäuser massenhaft ihren Kunden die lukrative Sparform. Über 40 Institute wollen sich bundesweit von den Sparverträgen trennen oder haben schon den drastischen Schritt vollzogen. Dabei stützen sie sich bei der Kündigung vielfach auf ein BGH-Urteil. „Rechtlich steht das Vorgehen auf wackeligen Füßen“, so Sascha Borowski, Fachanwalt [...]

26 09, 2019

Insol­venz (Schutz­schirm­ver­fah­ren) der Con­dor — Arbeits­recht­ler Micha­el Kothes infor­miert über die Arbeit­neh­mer­rech­te / 30. Sep­tem­ber (Düs­sel­dorf), 1. Okto­ber (Frank­furt) / Jetzt anmelden

2021-04-16T16:17:44+02:0026. September 2019|Meldungen|

Die durch die Insolvenz der britischen Thomas Cook verursachte Insolvenz der Condor trifft die Beschäftigten besonder hart. Auch wenn sich das Insolvenzverfahren (Schutzschirmverfahren) noch in einem sehr frühen Stadium befindet, wissen wir aus den früheren Insolvenzen der Air Berlin und der Germania, dass die Mitarbeiter einen erheblichen Informationsbedarf haben. Deshalb laden wir Sie nach Düsseldorf (30. September 2019, um 11 Uhr) oder Frankfurt (1. Oktober 2019, um [...]

26 09, 2019

Aero­te­le­graph: So funk­tio­niert Con­dors Schutzschirm

2021-03-17T13:19:00+01:0026. September 2019|Meldungen, Wir in den Medien|

Condor will sich mit dem Schutzschirmverfahren gegen Forderungen ihres seit Montag insolventen Mutterkonzerns Thomas Cook schützen und Unabhängigkeit von ihm erlangen. Doch wie funktioniert das? Das Schutzschirmverfahren ist eine Sonderform des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Jasper Stahlschmidt erklärt das Verfahren. Dr. Jasper Stahlschmidt https://www.aerotelegraph.com/so-funktioniert-condors-schutzschirm

26 09, 2019

Con­dor saniert sich durch Schutz­schirm­ver­fah­ren / Dr. Jasper Stahl­schmidt und Micha­el Kothes klä­ren über Gläu­bi­ger- und Mit­ar­bei­ter­rech­te auf

2021-03-15T10:04:18+01:0026. September 2019|Meldungen|

Um mehr Zeit für die Sanierung des Unternehmens zu bekommen  und unabhängiger vom Mutterkonzern Thomas Cook die Sanierungsmaßnahmen voranzutreiben, wird sich die Condor durch ein Schutzschirmverfahren und damit eine Insolvenz in Eigenverwaltung sanieren. Zuvor wurde dem Ferienflieger von der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung eine Bürgschaft über einen sechsmonatigen Überbrückungskredit in Höhe von 380 Millionen Euro zugesagt. Die Auszahlung soll über die KfW [...]

23 09, 2019

Lom­bar­di­um: 5.000 Anle­ger wer­den auf Rück­zah­lung in Höhe von ins­ge­samt 60 Mio. Euro in Anspruch genom­men / Sascha Borow­ski: Nicht sofort zah­len, son­dern Anspruch recht­lich prü­fen lassen

2021-03-15T10:04:34+01:0023. September 2019|Meldungen|

Seit heute dürfte vielen aktuellen, aber auch ehemaligen Anlegern der Lombardium-Gruppe der Gang zum Briefkasten schwerfallen. Anleger der „Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH und Co. KG“ (EOB) werden vom Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler nunmehr in Anspruch genommen. Er fordert insgesamt 60 Mio. Euro von den Anlegern im Rahmen der Insolvenzanfechtung zurück. An der EOB hatten sich die Anleger als stille Gesellschafter beteiligt [...]

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